Kepware Release 6.7 – Neue Funktionen im KEPServerEX OPC Server

Kepware KEPServerEX 6.7 Release

Weitere Geräteunterstützung im Torque Tool Driver

Der Torque Tool Treiber des Kepware OPC Servers bietet die Möglichkeit per Ethernet mit Montagewerkzeugen verschiedenster Art zu kommunizieren. Die Werkzeuge werden unter anderem dafür eingesetzt, Schrauben mit bestimmten Drehmomenten zu befestigen. Bei dieser Anwendung aus der diskreten Fertigung können mit dem Torque Tool Treiber per OPC UA Vorgaben an das Werkzeug gesendet werden und die real angewendeten Drehmomente abgefragt werden. So lassen sich mit eine gleichbleibende Qualität und Datenaufzeichnung zur Rückverfolgbarkeit umsetzen.

Mit der neuen Version des Kepware OPC Servers bekommt der Torque Tool Treiber zwei neue unterstützte Geräte. Neben den zahlreichen bereits unterstützten Geräten verschiedener Hersteller werden jetzt der Power Focus 6000 (PF6000) und der MicroTorque (MTF6000) von Atlas Copco unterstützt.

Weitere Verstärkung der Sicherheit

Die Sicherheit im IT-Bereich und speziell in der sensiblen Automatisierung ist weltweit Thema und wird auch bei Kepware sehr hoch priorisiert. Die Sicherheitsfunktionen im Kepware OPC Server zur Vermeidung unauthentifizierter Zugriffe auf Daten und Konfiguration werden ständig weiterentwickelt. In der neuen Version werden jetzt auch die Windows-Benutzerinformationen ausgelesen und zur Steuerung des Zugriffs verwendet. Es können klare Beschränkungen eingerichtet werden, in denen definiert ist, welche Benutzergruppen die Konfiguration des OPC Servers einsehen und ändern können. Ein unerlaubtes Auslesen von z.B. IP-Adressen und Datenpunkten oder sogar das Ändern von Datenpunktadressen kann jetzt noch besser vermieden werden.

Erweiterung des Datalogger um die REST Configuration API

Die in Version 6 eingeführte REST API zur Konfiguration aus dem Hintergrund des Kepware OPC Servers hat bisher den Data Logger nicht eingeschlossen. Das Anlegen von Steuerungsanbindungen und Datenpunkten war dagegen über die REST API schon komplett möglich. Ein Kepware OPC Server, der auf einem Automatisierungs-Server betrieben wird, kann damit aus anderen Applikationen heraus konfiguriert werden, indem diese als REST Client auf die Konfiguration zugreifen. Ein Öffnen der eigenen Kepware Konfigurations-Oberfläche entfällt damit und die Arbeit der User wird stark vereinfacht. Mit der Kepware OPC Server Version 6.7 wird die Configuration API jetzt auch auf den Datalogger ausgeweitet. Damit kann auch der Datalogger aus Fremdapplikationen konfiguriert werden.