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Daten nutzen und Abläufe optimieren

Prozessoptimierung
in der Praxis

Effizienz verbessern, bessere Erträge und gleichmäßigere Produktqualität erzielen – WIE Sie DATen industrieller Prozesse kontrollieren und BESTMÖGLICH auswerten

Prozessoptimierung: Der Weg in die Zukunft für die Prozessindustrie

Aufgaben schneller, einfacher und zu geringeren Kosten zu erledigen, ist ein wichtiger Baustein zum Erfolg in der Industrie 4.0. Lesen Sie hier, was Prozessoptimierung in der Industrie bewirken und ermöglichen kann, wie eine praktische Umsetzung funktioniert und sich Optimierungspotentiale entdecken und umsetzen lassen.

1. Was ist ein Prozess?

Was ist ein Prozess

Ein Prozess muss zunächst einmal verstanden werden, um ihn nachfolgend zu optimieren. Sämtliche industriellen Prozesse bestehen aus einzelnen Vorgängen. Beispiele für Prozesse sind:

        • Auftragsplanung
        • Produktfertigung
        • Produktmontage
        • Kommissionierung

Sämtliche industriellen Prozesse bestehen aus einzelnen Vorgängen, die durch Maximierung von Effizienz und Reduzierung von Kosten optimiert werden können. Indem die Prozesse in diesen Vorgängen beobachtet und angepasst werden, wird für einen optimalen und sicheren Betrieb der Anlage gesorgt. Das geschieht, in dem die Messung jedes wichtigen Faktors (z.B. Temperatur, Druck, Verluste) genau überwacht und übermittelt wird. Sollen nun Produktivität und Effizienz gesteigert werden, müssen einige physikalische Variablen kontrolliert, gemessen und ausgewertet werden.

2. Was ist Prozessoptimierung?

Prozessoptimierung bezeichnet einen Ansatz, der auf Datenerfassung und Datenanalyse beruht. Das Ziel der Prozessoptimierung ist die bestmögliche Effizienz um wirtschaftlich zu Arbeiten. Dieses Ziel wird dabei erreicht, indem Ressourcen wie z.B. Material, Personal, Zeit und Geld bestmöglich eingesetzt, geschont und nicht verschwendet werden.

In der Industrie dient die Prozessoptimierung dazu, Qualität, Geschwindigkeit und Effizienz von bestehenden Betriebsprozessen zu maximieren. Gleichzeitig sollen aber Kosten und eingesetzte Ressourcen minimiert werden.

3. Was bewirkt Prozessoptimierung?

Grundlage der Prozessoptimierung ist die Analyse von Betriebsdaten und Geschäftsprozessen. Liegen analysierte Daten vor, können alle nachfolgenden Entscheidungen auf Basis dieser Daten getroffen werden. Veränderungen können vorhergesehen und bessere Geschäftsergebnisse erzielt werden.

Eine informationsgesteuerte Planung fördert so Entscheidungen, die auf vielfältigen Informationen und Analysen basieren. Die auf dieser Planung beruhenden Entscheidungen führen zur Prozessoptimierung.

Die mit Industrie 4.0 eingehende Digitalisierung bildet somit die maßgebliche Basis, um eine Prozessoptimierung in einem Unternehmen ein- und durchzuführen. Die Unternehmen setzen Software ein, um Ihre Geräte zu verbinden und Daten zu sammeln (siehe z.B. OPC UA Server KEPServerEX). Darüber hinaus können mit weiteren Software-Anwendungen diese Daten dann visualisiert und analysiert werden. So können neue Erkenntnisse gewonnen werden. Die allgemeine Frage lautet: „Wie helfen uns die Daten?“.

4. Was ermöglicht die Datenanalyse?

Der Einsatz von Analysemethoden in Industrieunternehmen und damit einhergehend eine umfangreiche Datenerfassung nimmt rapide zu. Die eingesetzten Systeme helfen den Anwendern hervorragend dabei, Optimierungspotential zu entdecken und zu verstehen: Was ist passiert ist und warum? Jetzt, da der industrielle Bereich viel dynamischer geworden ist, wendet sich die Prozessindustrie noch fortschrittlicheren Analysen und dem maschinellen Lernen zu, um Lösungsvorschläge zur Optimierung ihrer Organisationen zu erhalten.

Prozessoptimierung ermöglicht es der Industrie, neue Techniken zu entwickeln, die zu höherer Effizienz, besseren Erträgen, gleichmäßigerer Produktqualität und größerer Produktionsflexibilität führen.

Auch die Zeit bis zur Markteinführung neuer Produkte kann so verkürzt werden. Big Data und Analytik liefern die benötigten Informationen, die es Managern, Betreibern und Ingenieuren ermöglichen, unter Verwendung der Echtzeitdaten und Echtzeitanalysen in einer informationsgesteuerten Umgebung zusammenzuarbeiten.

5. Was ist die praktische Optimierung von industriellen Prozessen?

Um eine Optimierung von industriellen Prozessen zu erreichen, müssen Maßnahmen geplant und durchgeführt werden. Das Ziel dieser Maßnahmen soll dabei sein:

      • Maximierte Produktivität
      • Maximierte Sicherheit
      • Minimierung der Betriebskosten

Das Produktivitätsniveau muss in der höchstmöglichen Effizienz gehalten werden. Das geschieht, indem andere Variablen, die während der praktischen Optimierung industrieller Prozesse gemessen werden, kontrolliert und sorgfältig ausgewertet werden. Diese Variablen können in einem beliebigen Produktionsbetrieb auszugsweise Folgende sein:

      • Lagerbestand
      • Leistungsniveau
      • Temperatur des Materials
      • Kesseltemperatur
      • Kesseldruck
      • Füllstand des Vorratsbehälters
      • Geschwindigkeit des Förderbandes

In diesem Zusammenhang muss eine umfassende Analysemöglichkeit unter Anbindung verschiedenster Produktionskomponenten in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden. So können alle Schlüsselvariablen ordnungsgemäß überwacht werden.

Effizienz und Produktivität sind die wichtigen Maßstäbe, die die geeignetsten Niveaus und Werte anderer Systemvariablen definieren, um die Prozessoptimierung innerhalb machbarer, realer und erreichbarer Parameter zu erreichen.

6. Wie funktioniert Prozessoptimierung in der Praxis?

Bei der praktischen Optimierung sollen bestmögliche Ergebnisse erzielt, aber auch eine möglichst effiziente Leistung erreicht werden. Nachfolgende Abläufe sind für die Umsetzung unabdinglich:

Datengetriebene Prozessoptimierung
      • Zentrale Anbindung der gesamten Prozesse
      • Sammeln und Umwandeln von Daten in Echtzeit
      • Schnelle Bereitstellung der Daten (z.B. über Dashboards)
      • Nutzung der Daten zur Unterstützung der Entscheidungsfindung
      • Kontinuierliche Verbesserung und praktischen Optimierung industrieller Prozesse

7. Fazit

Die praktische Umsetzung der industriellen Prozessoptimierung zielt neben der Maximierung von Produktivität und Sicherheit, sowie der Kostenminimierung unter anderem natürlich auch auf die Sicherung der Produktionsqualität ab.

Es ist nicht ausreichend, detailliert jede Ausführung einzelner Tätigkeiten zu definieren und dafür zu sorgen, dass alle Mitarbeiter Zugang zu diesen Prozessdefinitionen haben. Es ist auch wichtig, die Umsetzung innerhalb bestimmter Standards zu gewährleisten. So müssen die Ergebnisse ständig zuverlässig überwacht und immer wieder neu bewertet werden.

Auch hier wird deutlich, dass eine vollumfängliche digitale Anbindung der Maschinen und Prozesse, sowie eine intelligente  Auswertung dieser Daten für jedes Unternehmen, das eine Prozessoptimierung in der Industrie durchführen möchte, von entscheidender Bedeutung ist.

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