Kepware Edge 1.1

Kepware Edge 1.1 wurde am 02.06.2026 veröffentlicht.

Die Container-Lösung für Linux-Systeme sorgt für standardisierte Konnektivität in modernen Architekturen. Kepware Edge aggregiert Daten über Geräte und Produktionslinien hinweg und stellt normalisierte Daten per OPC UA oder MQTT bereit.

Durch die Unterstützung der wichtigsten Container-Technologien und -Tools ermöglicht Kepware Edge ein schnelles, flexibles und skalierbares Deployment von Instanzen, Updates und Sicherheitsfeatures.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen mit Version 1.1.

Lokale Web-UI für Kepware Edge

Mit Version 1.1 erhält Kepware Edge eine lokale, browser-basierte Benutzeroberfläche. Die moderne Web-UI bietet Möglichkeiten zur Verwaltung von Server-Einstellungen, Kanälen, Geräten, Tags und Benutzern.

Neue Treiber

Folgende Treiber sind ab Version 1.1 in Kepware Edge verfügbar:

  • OPC UA Client
  • Siemens S7 Plus
  • Mitsubishi Ethernet

Die neuen Treiber bieten zusätzliche Konnektivitätsoptionen für industrielle Geräte und Applikationen und ergänzen bereits vorhandene Treiber für Siemens S7, Allen-Bradley und Modbus.

OPC UA-Zertifikatsmanagement

Die Befehlszeilenschnittstelle der Edge Admin-Applikation ermöglicht nun das Management von OPC UA Server-Zertifikaten im Zusammenhang mit dem neu hinzugefügten OPC UA Client-Treiber.

OPC UA Server

Die CPU-Auslastung wurde bei einer hohen Auslastung des OPC UA Servers reduziert.

Zudem wurde ein neuer System Tag als String-Array hinzugefügt, der verbundene OPC UA Clients identifiziert. Die dazugehörigen Informationen werden im Format <Applikationsname> (urn:<vom Client angegebene URI>) @ <IPv4-Adresse> [<Session ID>] ausgegeben.

Siemens S7 Plus

Eine neue Geräteeigenschaft für Siemens S7 Plus erlaubt das Ignorieren des SPS-Namens beim Laden von Symbolen.

Damit bietet Kepware Edge zusätzliche Stabilität bei der Anbindung redundanter Steuerungssysteme, indem ein nahtloses Failover zwischen primären und sekundären CPUs ermöglicht wird. Übernimmt die Ersatz-CPU im Fehlerfall die Kommunikation, wird verhindert, dass abweichende Namen den Symbolimport blockieren.

IoT Gateway

Das IoT Gateway unterstützt nun Java 21. Für den Betrieb des IoT Gateways ab Kepware Edge 1.1 wird eine installierte 32-bit Java 21-Runtime benötigt.

Zudem wurde die Variable [SERVERNAME] in der Nachrichtenvorlage hinzugefügt, die den Hostnamen des Windows-Geräts enthält.

Erweiterte Diagnosefunktionen in der Configuration API

Frame-Daten aus der Kommunikationsdiagnose sind jetzt über die Configuration API verfügbar. Der Discovery-Index-Endpunkt für die Kommunikationsdiagnose listet Geräte und Kanäle im Projekt sowie die zugehörigen eindeutigen IDs auf. Diese IDs können verwendet werden, um die Frame-Daten anzuzeigen.

Weitere Neuerungen für die Configuration API:

  • Verbesserte Sortierung, Filterung und Paginierung beim Abrufen administrativer Objekte
  • Verwaltung von Nutzern, Nutzergruppen und Gruppenberechtigungen über die webbasierte Benutzeroberfläche
  • Unterstützung für Event Log-Konfiguration, Einstellungen des Config API-Dienstes und der Zuweisung von Verbindungsports für das IoT Gateway

 

Weitere Neuerungen

  • OpenSSL: Update auf OpenSSL-Version 3.5.4 für relevante Komponenten
  • Modbus TCP/IP: Unterstützung für 64bit-Integer (QWord und LLong)

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Kepware KEPServerEX Systemanforderungen

Die Kepware-Bibliothek beinhaltet über 150 Gerätetreiber. Hier finden Sie eine Übersicht der am häufigsten eingesetzten Treiber.

Container-Deployment mit Kepware Edge

Kepware Edge ist die container-basierte Konnektivitätslösung für Linux-Systeme. Integrieren Sie Kepware-Instanzen in moderne Industriearchitekturen und vereinfachen Sie Deployment, Updates und Konfigurationen. Kepware Edge gewährleistet Portabilität über Hardware und Betriebssysteme hinweg und stellt Daten aus der Feldebene für moderne Anwendungen bereit.

Kepware+

Kepware+ Manager bietet eine Web-Oberfläche zur Verwaltung und Remote-Konfiguration sämtlicher Kepware Server- und Kepware Edge-Instanzen. Das cloudbasierte Management-Tool sorgt für erhöhte Sicherheit und erleichtert Deployment und Instandhaltung über mehrere Standorte hinweg.