Kepware Server 7.1 wurde am 02.06.2026 veröffentlicht.
Der OPC Server von Kepware (bis Version 6.18 unter dem Produktnamen KEPServerEX bekannt) ist die führende Softwarelösung für herstellerunabhängige Industriekonnektivität. Mit mehr als 150 Treibern bietet Kepware Server Zugriff auf nahezu jedes Gerät in der Industrie und stellt normalisierte Echtzeit-Daten per OPC UA oder MQTT für andere Anwendungen bereit.
Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen mit Version 7.1.
OPC UA
Die CPU-Auslastung wurde bei einer hohen Auslastung des OPC UA Servers reduziert.
Zudem wurde ein neuer System Tag als String-Array hinzugefügt, der verbundene OPC UA Clients identifiziert. Die dazugehörigen Informationen werden im Format <Applikationsname> (urn:<vom Client angegebene URI>) @ <IPv4-Adresse> [<Session ID>] ausgegeben.
Redundanz für Siemens S7 Plus
Eine neue Geräteeigenschaft für Siemens S7 Plus erlaubt das Ignorieren des SPS-Namens beim Laden von Symbolen.
Damit bietet der Kepware Server zusätzliche Stabilität bei der Anbindung redundanter Steuerungssysteme, indem ein nahtloses Failover zwischen primären und sekundären CPUs ermöglicht wird. Übernimmt die Ersatz-CPU im Fehlerfall die Kommunikation, wird verhindert, dass abweichende Namen den Symbolimport blockieren.
IoT Gateway
Das IoT Gateway unterstützt nun Java 21. Für den Betrieb des IoT Gateways ab Kepware Server 7.1 wird eine installierte 32-bit Java 21-Runtime benötigt.
Zudem wurde die Variable [SERVERNAME] in der Nachrichtenvorlage hinzugefügt, die den Hostnamen des Windows-Geräts enthält.
OPC UA Gateway
Version 7.1 beinhaltet eine Reihe an Verbesserungen für das OPC UA Gateway.
- Persistente Namespaces: Unterstützung für die Beibehaltung von Namespaces über Neustarts des OPC UA Gateway hinweg
- Unterstützung für Multi-File-Trace-Logging, inklusive Einstellung für die Mindestanzahl an Tagen zur Aufbewahrung
- Performanceverbesserungen und Fehlerbehebungen
Weitere Neuerungen
- OpenSSL: Upgrade auf OpenSSL-Version 3.5.4 für relevante Komponenten
- Modbus TCP/IP: Unterstützung für 64bit-Integer (QWord und LLong)
- Torque Tool: Unterstützung für MID0065 Rev 998 (Abfrage älterer Schraubergebnisse)
- SNMP: Die maximale Anzahl an Ports, von denen Daten erfasst werden können, wurde von 99 auf 250 erhöht
- Event Log: Timestamps im Event Log zeigen nun auch Millisekunden an
- Verbesserungen und Fehlerbehebungen für mehrere Kepware-Funktionen und -Treiber
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Die Kepware-Bibliothek beinhaltet über 150 Gerätetreiber. Hier finden Sie eine Übersicht der am häufigsten eingesetzten Treiber.
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